Spielberichte
Siegesserie der TSG hält an
Siegesserie der TSG hält an
Lützelsachsens „Zweite” bleibt durch das 9:7 gegen Neckarau ohne Verlustpunkt
Nachdem in der Vorwoche ein 9:3-Auswärtserfolg in Großsachsen/Gorxheim klargemacht wurde, gastierte nun der TSV Neckarau bei der zweiten Tischtennis-Mannschaft der TSG Lützelsachsen. Und es wurde ein langer Abend. Bauer/Dremel mit einem problemlosen Doppel-Sieg, Hoffner/Stadler nach Abwehr eines Matchballs sowie die bemerkenswerte Sohn-und-Vater-Kombo Gatzemeier sorgten für eine schnelle 3:0-Führung der TSG. Doch bereits Bauers Niederlage gegen Coban war ein erster Hinweis, dass sich die Gäste keineswegs aufgegeben hatten.Hoffner und Stadler gewannen ihre Einzel ohne Satzverlust und bauten die Führung weiter aus, während Martin Gatzemeier nach einem zeitspielverdächtigen Marathon-Match knapp unterlag. Ein spielfreudiger Rolf Dremel behielt im Entscheidungssatz gegen Wahl die Übersicht, während Lörinczi trotz guter Möglichkeiten unglücklich unterlag. Der Zwischenstand lautete 6:3 für Lützelsachsen. Der seit Monaten in guter Form spielende Bauer hatte diesmal jedoch einen gebrauchten Einzel-Abend erwischt und unterlag hauchzart in fünf Sätzen. Hoffner konnte dagegen seine weiße Weste wahren und brachte souverän den siebten Punkt nach Hause. Im mittleren Paarkreuz zeigten sich die Gäste daraufhin hellwach und hatten urplötzlich auf einen Punkt verkürzt.
Spitzendoppel macht alles klar
Rolf Dremel, der im Training auch regelmäßig Spieler der ersten Mannschaft vor Probleme stellt und in dieser Saison noch ungeschlagen ist, stellte mit seinem nie gefährdeten Sieg aber direkt danach den alten Abstand wieder her. Auch wenn die Gäste das letzte Einzel des Abends noch gewannen, sollte kurze Zeit später der 9:7-Heimerfolg der TSG zu Buche stehen: Das Lützelsachsener Premium-Gespann Bauer/Dremel erspielte in überragender Manier den Siegpunkt. Durch den vierten Sieg in Folge bleibt die Mannschaft ohne Verlustpunkt und hat die Tabellenspitze im Visier.
Am 14. November steigt dann der Derby-Knaller gegen den großen Favoriten und Spitzenreiter aus Leutershausen, Spannung ist schon jetzt garantiert.
In der Bezirksklasse zeigte sich die erste TSG-Mannschaft nach der ärgerlichen 5:9-Niederlage gegen ein starkes Weinheim-West gut erholt und erbeutete bei Ladenburg III einen 9:1-Pflichtsieg. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach David Baritz heraus, der mit Partner Peter Gallenstein das Ladenburger Spitzendoppel besiegte und auch im Einzel deutlich gewann. Damit verbleibt die „Erste” weiterhin in der Spitzengruppe, das nächste Match steigt am Donnerstag, wenn die nächste Vertretung von Weinheim-West zu Gast ist.
In der Jugend Bezirksklasse war ferienbedingt spielfrei, als nächstes steht dort für den Lützelsachsener Nachwuchs die schwierige Auswärtshürde in Dossenheim an. Dabei gilt es, die unglückliche Niederlage im Schlagerspiel bei Weinheim-West vergessen zu machen, als die TSG gleich fünf knappe Fünfsatzniederlagen einstecken musste.
Abgerundet wird die kommende Tischtennis-Woche durch den Auftritt des Jungen-Teams in der Kreisliga, wenn – wie könnte es anders sein – erneut eine Delegation aus der Weinheimer Weststadt auf die Saasemer wartet. In der Kreisklasse steht zudem das Auswärtsspiel bei Pius an.
Julius Hoffner sichert Derbysieg in Rippenweier
Julius Hoffner sichert Derbysieg in Rippenweier
TSG Lützelsachsen mit gleich drei Teams und jugendlicher Verstärkung auf der Überholspur
Eine weitere Woche zum Verlieben erlebten die Tischtennis-Freunde der TSG Lützelsachsen. Neben zahlreichen Siegen gaben Rafael Lörinczi und Elias Gatzemeier ihren Einstand im Senioren bereich, Und der hatte sich gewaschen.
Im mittleren Paarkreuz gewann Ibba mit viel Glück gegen Schulz, während Beck trotz guten Spiels Krämer unterlag. Hoffner stellte gegen den unangenehm spielenden Kawohl in drei Sätzen auf 5:3, Rippenweier konterte postwendend durch Schmitt, sodass es mit einem knappen Vorsprung in die zweite Einzelrunde ging.
Während Leide in einem einseitigen Match Stem bezwang, musste sich Hellinger im finalen Satz dem cleveren Wunderle beugen. Die Spannung sowie die Lautstärke in der Halle nahm zu, nachdem Ibba seine Farben mit 7:5 in Führung brachte, doch ein kämpferisches Rippenweier verkürzte abermals, als Beck in der Verlängerung des Entscheidungssatzes Schulz unterlag. Nun war Nervenstärke gefragt, die Baritz bewies, als er sein Match nach Rückstand noch drehte und damit zumindest einen Punkt für die TSG besorgte. Da das Lützelsachsener Schlussdoppel verlor, lag es an Hoffner mit einem Sieg über Schmitt für die volle Punktzahl zu sorgen. Als der junge Hoffnungsträger die ersten beiden Sätze abgeben musste deutete alles auf eine Punkteteilung hin, doch Julius Hoffner packte im richtigen Moment sein bestes Tischtennis aus und sorgte für den viel umjubelten 9:6-Erfolg. Damit verbleibt die erste Mannschaft in der Spitzengruppe der Bezirksklasse.
Die Zweitvertretung der TSG um Kapitän Michael Bauer musste derweil gegen Post Mannheim Il ran, ein enges Match war zu erwarten. Doch von Beginn an spielten die Lützelsachsener die Sterne vom Himmel und lagen nach den Doppeln bereits 3-0 in Führung. Bauer/Dremel, Stadler/Gatzemeier sowie Kunkel/Schröder punkteten ebenso wie Bauer, Stadler, Kunkel und Dremel in den Einzeln zum 7:0. Nun schlug die Stunde von Rafael Lörinczi und Elias Gatzemeier, die beide ihr Debüt im Seniorenbereich gaben und ihre Aufgaben mit Bravour meisterten. Lörinczi in vier sowie Gatzemeier in fünf Sätzen sorgten für den nie für möglich gehaltenen 9:0-Heimsieg und unterstreichen die Ambitionen in der Kreisklasse A.
In der Jugendbezirksliga setzt die TSG ihren Durchmarsch unbehelligt fort und grüßt von ganz oben. Hoffner, Stadler, Lörinczi und Gatzemeier ließen dem TTC Limbach beim 8:1 keine Chance. Am kommenden Wochenende steigt das mit Spannung erwartete Schlagerspiel beim TTV Weinheim-West. In der Kreisliga der Jungen verlor die sehr junge aber talentierte Mannschaft der TSG wie in der Vorwoche unglücklich mit 4:6, wobei die verlorenen Doppel den Ausschlag gaben. Die Punkte erspielten Zheng Zhongtian (2), Mika Kempgens sowie Zhao Haimin (je 1). Jetzt heißt es, die Köpfe hochzuhalten und im nächsten Spiel die verdiente Ernte einzufahren.
Start der Lützelsachsener Festspielwochen
Start der Lützelsachsener Festspielwochen
TSG legt tollen Saisonstart hin und steht vor rosiger Zukunft
Zeitenwende in der Tischtennisabteilung der TSG Lützelsachsen. 15 Jahre nachdem Timo Koch als letzter Jugendlicher den Sprung in die erste Mannschaft schaffte, gaben in der vergangenen Woche Jakob Stadler und Julius Hoffner ihren Einstand in der „Ersten”. Stadler sorgte beim 9:4-Sieg gegen Pius II für den Paukenschlag des Abends, als er den knapp 300 Punkte höher eingestuften Schaller in fünf dramatischen Sätzen schlug. Angeführt von dem in Topform agierenden Peter Leide gab das Team um Kapitän Riccardo Ibba lediglich zwei Einzel ab und korrigierte den 1:2-Rückstand nach den Eingangsdoppeln umgehend.
Das zweite Spiel binnen drei Tagen gewann die TSG dank eines abgezockt aufspielenden Peter Beck sowie einem perfekten Debüt von Julius Hoffner, der sowohl sein Einzel als auch das Doppel mit Jakob Stadler souverän gewann, mit 9:4 bei Weinheim West V. Viel wichtiger als der aktuelle Platz in der Spitzengruppe der Bezirksklasse ist die Aussicht auf eine rosige Zukunft des Vereins, da viele hochveranlagte junge Spieler sich rasant weiterentwickeln. Die jahrelange akribische Arbeit von Trainer Alex Stadler sowie Trainerlegende Walter Zopf beginnt reichlich Früchte zu tragen.
Auch die 2. Mannschaft legte einen hervorragenden Start in die Saison hin und gewann beim Aufstiegsaspiranten DJK Schönau 9:6. Es punkteten Hoffner und Dremel (je 2), Bauer, Stadler, Kunkel (je 1) sowie die Doppel Hoffner/Stadler und Bauer/Dremel. Nach der starken Leistung zum Auftakt der Kreisklasse A scheint dieses Jahr vieles möglich für die Mannschaft um Kapitän Michael Bauer. In der Jungen-Bezirksliga findet sich die TSG Lützelsachsen als Aufsteiger auch in der neuen Liga bestens zurecht und grüßt nach zwei Spieltagen und 4:0 Punkten von sehr weit oben. Das Serienmeister-Team hatte in den letzten Jahren auf kreisebene alles gewonnen und sorgt nun auch auf Bezirksebene für Aufsehen. Neben Julius Hoffner und Jakob Stadler gehören Rafael Lörinczi und Elias Gatzenmeier zum Stammpersonal.
Auch in der Kreisklasse der Jungen bis 19 Jahre konnte die Zweitvertretung der TSG glänzen. Das sehr junge Team setzte sich mit 9:1 in Feudenheim durch, den Erfolg erspielten Mika Kempgens, Zhongtian Zheng, Theo Vogt und Damian Barth. Das Jungen-Team bis 15 Jahre unterlag in der Kreisliga der DJK Käfertal knapp mit 4:6, was der herausragenden Stimmung im Verein keinen Abbruch tut denn die Lützelsachsener Festspielwochen haben ja gerade erst begonnen.
Lützelsachsens Nachwuchs am Ziel
Lützelsachsens Nachwuchs am Ziel
10:0 über Schriesheim bedeutet Titelgewinn / Hoffner ohne Makel / Abschluss gegen Verfolger
Hoffner, Stadler, Lörinczi, Gatzemeier, Kempgens, Pinnisi – diese Namen stehen in der TSGAbteilungschronik ab sofort für jene Generation des Lützelsachsener Tischtennis-Nachwuchses, die nach gefühlten Jahrzehnten des Wartens die heimische Gelberg-Halle wieder einmal mit Meisterwürden versehen konnte. Mit einem 10:0-Kantersieg über den TV Schriesheim brachte man den Titel in der U19-Kreisliga in trockene Tücher; dieser hatte sich zwar über die ganze Spielzeit hinweg angedeutet, drohte jedoch lange auf einen Showdown am letzten Spieltag gegen den Verfolger vom TTV Weinheim-West IV hinauszulaufen. Durch den Patzer des direkten Konkurrenten vor Wochenfrist war der rote Teppich nun aber ausgerollt und die TSG-Talente schritten gekonnt und letztendlich makellos darüber.
In der Stammformation antretend erspielten die Doppel Hoffner/Stadler mit 3:1 nach leichter Anfangsnervosität sowie Lörinczi/Gatzemeier mit 3:0 ungefährdet eine beruhigende 2:0-Führung. Die Gäste, mutiger auftretend als es ihr letzter Tabellenplatz erahnen ließ, sorgten in der Folge immer wieder für punktuelle Spitzen und verlangten dem Primus auf diese Weise eine durchweg konzentrierte Leistung ab; beispielhaft Jakob Stadlers Fünfsatzerfolg über Lorenz, nachdem dieser seinen 0:2-Rückstand noch hatte ausgleichen können. Insgesamt setzte sich jedoch verdient die individuelle Klasse der Lützelsachsener durch, die sich in den unterschiedlichen und mitunter variablen Spielstilen er einzelnen Akteure widerspiegelt.
Julius Hoffner, der in dieser Saison bereits bei den Herren der TSG Lützelsachsen II erfolgreich AKlassen- Luft geschnuppert hat, weist mit 24:0 Siegen die beste Bilanz der seiner Liga auf, dicht gefolgt von Jakob Stadler mit 25:1 Erfolgen. Das starke hintere Paarkreuz bilden Rafael Lörinczi (18:4), der die TSG zuletzt auch bei der Schüler-Verbandsrangliste erfolgreich vertrat, sowie Elias Gatzemeier (8:4). Giuseppe Pinnisi (0:7) sammelte als Reservespieler wertvolle Erfahrungen, während Mika Kempgens sicher nicht mehr lange auf seinen ersten Einsatz in der TSG-Jugend warten muss.
Meisterlich präsentierten sich die Schützlinge von Jugendwart Alexander Stadler auch im jüngsten Auswärtsspiel beim TSV Neckarau, wo lediglich vier Sätze abgegeben wurden und vor allem Lörinczi mit einer starken kämpferischen Leistung beim 3:2 über Wahl auf sich aufmerksam machte. Das letzte Heimspiel, ausgerechnet gegen den TTV Weinheim-West IV, steigt am 22. April um 15:30 Uhr an gewohnter Stelle; mit Sicherheit ein würdiger Rahmen für einen feierlichen und sportlich hochklassigen Saisonabschluss.
Fast das Zünglein an der Waage
Fast das Zünglein an der Waage
Lützelsachsens „Zweite” bleibt durch das 9:7 gegen Neckarau ohne Verlustpunkt
Nachdem in der Vorwoche ein 9:3-Auswärtserfolg in Großsachsen/Gorxheim klargemacht wurde, gastierte nun der TSV Neckarau bei der zweiten Tischtennis-Mannschaft der TSG Lützelsachsen. Und es wurde ein langer Abend. Bauer/Dremel mit einem problemlosen Doppel-Sieg, Hoffner/Stadler nach Abwehr eines Matchballs sowie die bemerkenswerte Sohn-und-Vater-Kombo Gatzemeier sorgten für eine schnelle 3:0-Führung der TSG. Doch bereits Bauers Niederlage gegen Coban war ein erster Hinweis, dass sich die Gäste keineswegs aufgegeben hatten.Hoffner und Stadler gewannen ihre Einzel ohne Satzverlust und bauten die Führung weiter aus, während Martin Gatzemeier nach einem zeitspielverdächtigen Marathon-Match knapp unterlag. Ein spielfreudiger Rolf Dremel behielt im Entscheidungssatz gegen Wahl die Übersicht, während Lörinczi trotz guter Möglichkeiten unglücklich unterlag. Der Zwischenstand lautete 6:3 für Lützelsachsen. Der seit Monaten in guter Form spielende Bauer hatte diesmal jedoch einen gebrauchten Einzel-Abend erwischt und unterlag hauchzart in fünf Sätzen. Hoffner konnte dagegen seine weiße Weste wahren und brachte souverän den siebten Punkt nach Hause. Im mittleren Paarkreuz zeigten sich die Gäste daraufhin hellwach und hatten urplötzlich auf einen Punkt verkürzt.
Spitzendoppel macht alles klar
Rolf Dremel, der im Training auch regelmäßig Spieler der ersten Mannschaft vor Probleme stellt und in dieser Saison noch ungeschlagen ist, stellte mit seinem nie gefährdeten Sieg aber direkt danach den alten Abstand wieder her. Auch wenn die Gäste das letzte Einzel des Abends noch gewannen, sollte kurze Zeit später der 9:7-Heimerfolg der TSG zu Buche stehen: Das Lützelsachsener Premium-Gespann Bauer/Dremel erspielte in überragender Manier den Siegpunkt. Durch den vierten Sieg in Folge bleibt die Mannschaft ohne Verlustpunkt und hat die Tabellenspitze im Visier.
Am 14. November steigt dann der Derby-Knaller gegen den großen Favoriten und Spitzenreiter aus Leutershausen, Spannung ist schon jetzt garantiert.
In der Bezirksklasse zeigte sich die erste TSG-Mannschaft nach der ärgerlichen 5:9-Niederlage gegen ein starkes Weinheim-West gut erholt und erbeutete bei Ladenburg III einen 9:1-Pflichtsieg. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach David Baritz heraus, der mit Partner Peter Gallenstein das Ladenburger Spitzendoppel besiegte und auch im Einzel deutlich gewann. Damit verbleibt die „Erste” weiterhin in der Spitzengruppe, das nächste Match steigt am Donnerstag, wenn die nächste Vertretung von Weinheim-West zu Gast ist.
In der Jugend Bezirksklasse war ferienbedingt spielfrei, als nächstes steht dort für den Lützelsachsener Nachwuchs die schwierige Auswärtshürde in Dossenheim an. Dabei gilt es, die unglückliche Niederlage im Schlagerspiel bei Weinheim-West vergessen zu machen, als die TSG gleich fünf knappe Fünfsatzniederlagen einstecken musste.
Abgerundet wird die kommende Tischtennis-Woche durch den Auftritt des Jungen-Teams in der Kreisliga, wenn – wie könnte es anders sein – erneut eine Delegation aus der Weinheimer Weststadt auf die Saasemer wartet. In der Kreisklasse steht zudem das Auswärtsspiel bei Pius an.
Im Derby den Klassenerhalt gesichert
Im Derby den Klassenerhalt gesichert
Eine weitere Saison in der Bezirksklasse
Lützelsachsen. Mit dem dritten Kraftakt binnen vier Wochen haben sich die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen den Klassenerhalt in der Bezirksklasse gesichert.
Nach den hart umkämpften 9:7-Erfolgen bei der LSV Ladenburg II sowie gegen die DJK St. Pius II genügte nun ein 9:6 im Derby gegen den SV Rippenweier, um sich auch rechnerisch die Teilnahme an der kommenden Bezirksklassenrunde zu sichern.
Nach dem gewohnt souveränen Doppel von Leide/Hellinger mussten sich Gallenstein/Beck und Ibba/Baritz jeweils in drei Sätzen geschlagen geben, sodass Peter Leides Niederlage gegen Krämer schon eine echte Hypothek darstellte. Zwar verkürzte Jonathan Hellinger gegen Stern auf 2:3, doch im Anschluss hatte Peter Gallenstein gegen Florian deutlich das Nachsehen. Den Wendepunkt markierte Riccardo Ibba, als er seinen 0:2-Satzrückstand gegen Wunderle noch in einen Sieg verwandelte. Davon beflügelt stach das hintere Paarkreuz um Peter Beck und David Baritz, ehe Leide Stern mit 3:0 in die Schranken wies und auch Hellinger beim 3:1 über Krämer seine herausragende Form abermals unterstrich – fünf Siege in Serie brachten das 7:4. Nun kamen die Gäste durch Wunderle und Florian bis auf 7:6 heran, doch Becks Fünfsatzkrimi gegen Schulz und Baritz’ Glanzstück gegen Schmitt ließen Lützelsachsen jubeln.
Auch die TSG Lützelsachsen II bewies in der Kreisklasse A2 langen Atem und tolle Moral. Beim 9:7-Heimsieg über den TVG Großsachsen II war man dem Gegner zwar immer einen kleinen Schritt voraus, konnte sich aber zu keinem Zeitpunkt deutlicher absetzen, sodass erst das Schlussdoppel Bauer/Dremel im Finaldurchgang die Entscheidung brachte. Für die auf einem soliden fünften Platz rangierende TSG punkteten Mannschaftsführer Michael Bauer, Youngster Julius Hoffner (je 2), Routinier Alexander Gleich und Abteilungsleiter Ulrich Metzger in den Einzeln sowie Bauer/Dremel (2) und Hoffner/Gleich in den Doppeln.
Relegationsturnier wird zur Nervenprobe / Schlussdoppel bringt die Erlösung / Leide und Hellinger führten durch unruhige Saison
Relegationsturnier wird zur Nervenprobe / Schlussdoppel bringt die Erlösung / Leide und Hellinger führten durch unruhige Saison

Die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen besitzen auch in der kommenden Spielzeit das Recht, in der Bezirksklasse Rhein-Neckar aufzuschlagen
Großer Kampf wird nicht belohnt
Kurz vor 21 Uhr war es endlich Gewissheit: Die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen besitzen auch in der kommenden Spielzeit das Recht, in der Bezirksklasse Rhein-Neckar aufzuschlagen. Nach dem denkbar knappen Verpassen des direkten Klassenerhalts vor Wochenfrist – ein 8:8 bei der SG Birkenau/Hemsbach II hatte hierfür nicht gereicht – wuchsen die TSG-Akteure beim in der eigenen Halle ausgetragenen Relegationsturnier mit den Vizemeistern der beiden Kreisliga-Staffeln mehrfach über sich hinaus und nahmen ihre zahlreich vertretene Anhängerschaft mit auf eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle.
Premierentitel der neuen Generation / Packender Auftritt der Ersten / Reserve feiert Klassenerhalt
Premierentitel der neuen Generation / Packender Auftritt der Ersten / Reserve feiert Klassenerhalt

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TSG im Abstiegskampf angekommen
TSG im Abstiegskampf angekommen
Einbruch in der Endphase / Reserve siegt souverän / Nachwuchsteams im Gleichschritt
Lange begegneten die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen ihrem Derby-Kontrahenten auf Augenhöhe, doch auf der Zielgeraden ging ihnen die Puste aus – nach einer 6:9-Niederlage beim TTC Weinheim IV sind Mannschaftsführer Peter Leide und Co. nun endgültig im Abstiegskampf der Bezirklasse Rhein-Neckar angekommen. Mit einer 2:1-Führung durch Leide/Hellinger und Beck/Baritz aus den Doppeln hervorgehend, konterten die Gäste jeden Weinheimer Ausgleich prompt zur erneuten Führung und hielten so durch die Zähler von Leide, Ibba, Baritz und Hellinger bis zum 6:5 die Hoffnungen auf einen zweifachen Punktgewinn am Leben. Zwei Fünfsatzniederlagen und die starken Auftritte der TTC-Routiniers Schimkat und Schafhaupt in der Endphase bedeuteten jedoch die sechste TSG-Niederlage in Serie und tabellarische Punktgleichheit mit den Hausherren sowie dem kommenden Gegner LSV Ladenburg II.
Mehr Erfolg hatte die TSG Lützelsachsen II in ihrem Heimspiel gegen den TTC Heddesheim II in der Kreisklasse A2. Nach drei gewonnenen Doppeln erhöhten Kapitän Michael Bauer, Martin Gatzemeier, Neuzugang Stephan Kunkel, Youngster Julius Hoffner sowie Alexander Gleich auf 8:0, ehe sich Richard Fitzer in vier Sätzen Jörg Gregor geschlagen geben musste. Abermals Michael Bauer sicherte der TSG-Reserve jedoch postwendend den 9:1-Sieg und den damit verbundenen Sprung auf Rang 5.
Von Sieg zu Sieg eilt derweil der von Alexander Stadler betreute Nachwuchs in beiden Altersstufen. Gar verlustpunktfrei grüßt die U19 von der Tabellenspitze der Kreisliga Rhein-Neckar, in der der TV Großsachsen keine allzu hohe Hürde darstellte. Nach dem souverän gestalteten Eingangsdoppel Hoffner/Stadler konnten Beide auch jeweils drei Einzel zu ihren Gunsten entscheiden, während Rafael Lörinczi den achten Zähler zum 8:2-Heimsieg beisteuerte. Lediglich Felix Böhm und Finn Groth sorgten in ihren Duellen gegen Lörinczi für einige wenige Hirschberger Glanzlichter.
Das Vorprogramm hierzu bot die Lützelsachsener U15 in ihrem Kreisklasse-A-Heimspiel gegen den TSV Neckarau. Theo Vogt und Haimin Zhao (je 2) bildeten beim 8:2 ein unbezwingbares hinteres Paarkreuz, während Mika Kempens und Zhongtian Zheng je einmal punkteten und bereits die beiden Doppel jeweils mit 3:0 dem TSG-Konto gutgeschrieben wurden. Timo Adrian Rönsch machte auf Seiten der Gäste mit zwei hart erkämpften Siegen auf sich aufmerksam und verhinderte so ein noch deutlicheres Endresultat zugunsten des Tabellenzweiten von der Bergstraße.
Jugend II
Jugend II
Jugend I
Jugend I
Die erste Herren Mannschaft spielt in der Bezirksklasse Rhein-Neckar.
Aufstellung:
1. Peter Leide
2. Riccardo Ibba
3. Hans-Peter Gallenstein
4. Jonathan Hellinger
5. Peter Beck
6. David Baritz
Herren 2
Herren 2
Die zweite Herren Mannschaft spielt in der Kreisklasse A2
Aufstellung:
1. Rolf Dremel
2. Michael Bauer
3. Martin Gatzemeier
4. Günter Schröder
5. Alexander Gleich
6. Matthias Haufe
7. Julius Hoffner
8. Richard Fitzer
9. Dr. Hans Wielinger
10. Dr. Gajur Erk
11. Ulrich Metzger
12. Dr. Rüdiger Merten
Herren I
Herren I
Die erste Herren Mannschaft spielt in der Bezirksklasse Rhein-Neckar.
Aufstellung:
1. Peter Leide
2. Riccardo Ibba
3. Hans-Peter Gallenstein
4. Jonathan Hellinger
5. Peter Beck
6. David Baritz
Sportstätte
Sportstätte
Unsere Sportstätte für Training und Spielbetrieb ist die Sporthalle der Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule in der Weinheimer Straße 31 in Lützelsachsen.
Trainingszeiten
Trainingszeiten
Dienstag & Donnerstag:
17:30-19:00 Uhr Schnuppertraining interessierte Kinder
17:30-19:00 Uhr Systemtraining Jugend II (incl. Anfänger)
18:30-20:00 Uhr Systemtraining Jugend I
20:00-22:00 Uhr Freies Training Erwachsene
Freitag:
19:00-21:00 Uhr Freies Training
Spielbetrieb
Spielbetrieb
Zurzeit nehmen zwei Herren-Mannschaften erfolgreich am aktiven Wettkampfgeschehen teil. Dabei konnte sich die erste Mannschaft nach ihrem Kreisliga-Meistertitel 2017 und dem damit verbundenen Aufstieg in der stark besetzten Bezirksklasse Rhein-Neckar etablieren. Darüber hinaus spielt unsere zweite Mannschaft seit 2016 eine gute Rolle in der Kreisklasse A.
Da sich zu unserer Freude die Zahl der Teilnehmer am Schülertraining in den letzten Jahren merklich erhöht und stabilisiert hat, konnte zur Runde 2022/2023 wieder eine Schüler-Mannschaft in der Kreisklasse A U15 gemeldet werden. Die vielversprechenden Talente sammeln unter der Leitung von Trainer Alexander Stadler wertvolle Erfahrungen und die erste Jugend-Mannschaft beeindruckt nach ihrem Aufstieg in die Kreisliga U19 durch gute Leistungen.
Die TSG Lützelsachsen kann nicht an den erfolgreichen Saisonstart anknüpfen.
Die TSG Lützelsachsen kann nicht an den erfolgreichen Saisonstart anknüpfen.

Lützelsachsen. Nach dem gleichermaßen spektakulären wie unerwarteten Auftaktsieg über den TTV Leutershausen sind die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen wieder in den grauen Bezirksklassen-Alltag zurückgekehrt.
Mit Mühe zum Remis
Lützelsachsen. Nach dem gleichermaßen spektakulären wie unerwarteten Auftaktsieg über den TTV Leutershausen sind die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen wieder in den grauen Bezirksklassen-Alltag zurückgekehrt.
Musste man im Heimspiel gegen den TTC Weinheim IV noch ein bitteres 6:9 hinnehmen, reichte es auswärts bei der DJK Käfertal/Vogelstang III immerhin zu einem hart erkämpften Remis.
Ausgerechnet im Derby gegen die als ähnlich stark eingeschätzten Weinheimer wurde der TSG gleich fünfmal der Entscheidungssatz zum Verhängnis, von dessen erfolgreichem Ausgang man im Leutershausen-Spiel noch eben so oft profitiert hatte. So verpassten Beck/Gatzemeier beim Stand von 1:1 die Lützelsachsener Führung und nachdem Peter Leide, Jonathan Hellinger und Peter Beck die Hausherren zwischenzeitlich mit 4:3 in Führung gebracht hatten, bedeutete Baritz’ 2:3-Niederlage gegen Banik den Wendepunkt des Abends. Ersatzmann Martin Gatzemeier, der Peter Gallenstein vertrat, hatte in der Folge Dubil nichts entgegenzusetzen und spätestens mit Leides knappem Verlust gegen Mohr stand der TSG Ungemach ins Haus. Zwar glichen Ibba und Hellinger noch einmal zum 6:6 aus, doch bewiesen die Gäste den längeren Atem und sicherten sich durch Schafhaupt sowie abermals Dubil und Banik den Sieg.
Auch beim Gastspiel in Käfertal mussten die Bergsträßer auf Gallenstein verzichten, an seiner Stelle gab Matthias Haufe sein Bezirksklasse-Debüt. Nach den Doppeln mit 1:2 in Rückstand, brachten Riccardo Ibba sowie Leide und Beck in jeweils fünf Durchgängen die TSG in Führung, ehe Baritz die Verluste von Hellinger und Haufe zum wichtigen 5:4 konterte. Zu Beginn der zweiten Einzelrunde glänzte erneut Leide, Ibbas glatte Niederlage gegen Ferre-Samon fing prompt Hellinger mit einem ungefährdeten 3:0 über Schiller auf. Als daraufhin Beck mit 10:12 im Entscheidungssatz das Nachsehen hatte und auch Baritz und Haufe trotz guter Ansätze nicht punkten konnten, musste die Lützelsachsener „Lebensversicherung Schlussdoppel“ um Leide und Hellinger herhalten, um zumindest das verdiente Unentschieden sicherzustellen
Gleich zwei 7:3-Erfolge über Vertretungen der DJK Wallstadt vermeldete Nachwuchstrainer Alexander Stadler vom doppelten Heimspieltag seiner Schützlinge. Für die Jugendmannschaft in der Kreisliga U19 fuhren Jakob Stadler und Rafael Lörinczi mit jeweils drei gewonnenen Einzeln sowie einem 3:0 im Eingangsdoppel den Sieg für die TSG ein, bei der Giuseppe Pinnisi seine Wettkampf-Premiere feierte und sich dabei wacker schlug. In der zuvor ausgetragenen Partie der U15-Schüler hatten Mika Kempgens (2 Punkte), Theo Vogt, Felix Gan und Zhongtian Zheng (je 1) den optimalen Start durch die siegreichen Doppel Kempens/Vogt und Gan/Zheng veredelt.
Die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen starten mit einem Derbysieg.
Die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen starten mit einem Derbysieg.

Große Freude bereitet insbesondere der von Alexander Stadler betreute TSG-Nachwuchs: Während sich die Schülerauswahl in der Kreisklasse A nur dem Tabellenprimus TTC Weinheim geschlagen geben musste, hat die Jugendmannschaft im Meisterschaftsrennen der Kreisliga der U19-Jährigen ihrerseits vorgelegt und belegt mit einer weißen Weste den ersten Rang.
Großer Kampf wird nicht belohnt
Mit der dritten Niederlage in Folge verabschiedeten sich die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen in die wohlverdiente Winterpause der Bezirksklasse Rhein-Neckar. Im „Derby- Klassiker“ beim SV Rippenweier fehlte nach einer leidenschaftlichen Aufholjagd lediglich ein Zähler zum Punktgewinn, dennoch können sich die Vorrundenbilanz sowie die dabei gezeigten Leistungen durchaus sehen lassen.
Nachdem die Gastgeber in den Eingangsdoppeln mit 2:1 in Führung gegangen waren – Leide/Hellinger hatten den Lützelsachsener Fehlstart in Grenzen gehalten – erhöhten Stern, Wunderle und Krämer für den ewigen Widersacher aus dem vorderen Odenwald auf 5:1.
Zwar brach Peter Gallenstein daraufhin in fünf Sätzen gegen Florian den Bann, doch Schulz’ ebenso knapper Erfolg über TSG-Ersatzmann Martin Gatzemeier stellte die Weichen klar zugunsten des SV. Erst jetzt schlug sich das Matchglück auch auf Lützelsachsener Seite nieder, denn sowohl David Baritz’ 3:2 über Kawohl als auch Peter Leides 3:0 über Stern waren von engen Satzverläufen und mit dem meist besseren Ende für die Gäste geprägt. Erneut Wunderle und Krämer war es in der Folge vergönnt, mit 8:4 den alten Abstand wiederherzustellen. Jonathan Hellinger hielt die TSG im Spiel, Baritz verkürzte auf 6:8 und auch Gatzemeier reihte sich durch einen Fünfsatzerfolg gegen Kawohl in die jahrelange Tradition unerwartet auftrumpfender Reservespieler ein. Ausgerechnet dem sonst so zuverlässigen Schlussdoppel um Leide und Hellinger, die ihrer Mannschaft bereits den ein oder anderen Punkt gesichert hatten, ging dieses Mal auf der Zielgeraden die Puste aus, sodass das 3:2 durch Stern/Wunderle den knappen Rippenweier-Sieg bedeutete.
Für den Tabellensechsten aus Lützelsachsen geht es nach einer insgesamt zufriedenstellenden Vorrunde im Januar gegen den Tabellennachbarn von der DJK Käfertal/Vogelstang III weiter – sicherlich ein richtungsweisendes Heimspiel.
Die TSG Lützelsachsen II musste in ihren letzten Vorrundenmatch in der Kreisklasse A2 eine 5:9- Niederlage beim TV Großsachsen hinnehmen. Das Doppel Dremel/Bauer, Mannschaftsführer Michael Bauer, Rolf Dremel, Martin Gatzemeier sowie Jugendspieler Julius Hoffner trugen sich für die TSG auf der Punktetafel ein; der zwischenzeitliche 2:7-Rückstand war damit jedoch nicht zu kompensieren. Nach zwei Siegen und sechs Niederlagen steht für die personell dünn aufgestellte TSG-Reserve ein ordentlicher sechster Tabellenplatz zu Buche.
Große Freude bereitet insbesondere der von Alexander Stadler betreute TSG-Nachwuchs: Während sich die Schülerauswahl in der Kreisklasse A nur dem Tabellenprimus TTC Weinheim geschlagen geben musste, hat die Jugendmannschaft im Meisterschaftsrennen der Kreisliga der U19-Jährigen ihrerseits vorgelegt und belegt mit einer weißen Weste den ersten Rang.
Relegationsturnier wird zur Nervenprobe / Schlussdoppel bringt die Erlösung / Leide und Hellinger führten durch unruhige Saison
Relegationsturnier wird zur Nervenprobe / Schlussdoppel bringt die Erlösung / Leide und Hellinger führten durch unruhige Saison
Kurz vor 21 Uhr war es endlich Gewissheit: Die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen besitzen auch in der kommenden Spielzeit das Recht, in der Bezirksklasse Rhein-Neckar aufzuschlagen. Nach dem denkbar knappen Verpassen des direkten Klassenerhalts vor Wochenfrist – ein 8:8 bei der SG Birkenau/Hemsbach II hatte hierfür nicht gereicht – wuchsen die TSG-Akteure beim in der eigenen Halle ausgetragenen Relegationsturnier mit den Vizemeistern der beiden Kreisliga-Staffeln mehrfach über sich hinaus und nahmen ihre zahlreich vertretene Anhängerschaft mit auf eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle.
Der 9:5-Erfolg der DJK St. Hildegard/Lindenhof im Auftaktspiel gegen den TTV Weinheim-West IV setzte die Gastgeber bereits insofern unter Zugzwang, als man nun ebenfalls den TTV bezwingen sollte, um im abschließenden Match gegen Lindenhof nicht unbedingt auf einen Sieg angewiesen zu sein. Erwartungsgemäß brachten Leide/Hellinger die TSG souverän in Führung, doch Schröder/Stadler in drei und Baritz/Bauer in fünf Durchgängen kassierten die ersten Rückschläge. Als sich Mannschaftsführer Peter Leide daraufhin dem furios aufspielenden Felix Ernst beugen musste, machte sich zum ersten Mal Skepsis in der Halle breit. Mit ihren wichtigen Fünfsatzsiegen jeweils nach Rückstand hielten Riccardo Ibba und Jonathan Hellinger die Lützelsachsener Hoffnungen aber am Leben und Alexander Stadlers Verlust gegen Martin Sauer wurde sogleich von David Baritz und Michael Bauer zur erstmaligen TSG-Führung gekontert.
Nun zeigte Leide beim 3:1 über Yueran Zhou sein wahres Gesicht, ehe auch Ibba gegen den grandiosen Ernst das Nachsehen hatte, Hellinger gegen Sauer jedoch postwendend auf 7:5 erhöhte. Den zumindest für ein Remis noch fehlenden achten Punkt verpassten in der Folge allerdings Stadler in drei Sätzen sowie Baritz und Bauer jeweils im Finaldurchgang, sodass bei einem plötzlichen 7:8-Rückstand das Schlussdoppel Leide/Hellinger Schadensbegrenzung betreiben musste und Lützelsachsen zumindest das Unentschieden sicherte. Ein Erfolg über die als etwas stärker eingeschätzten und inzwischen ausgeruhten Mannheimer war nun also tatsächlich Voraussetzung für den Klassenverbleib.
Auch gegen die Gäste aus Lindenhof marschierte das in dieser Saison herausragende Doppel Leide/Hellinger vorne weg und brachte mit einem 13:11 im fünften Satz gegen Hohenadel/Lischka die Halle erstmals zum Beben. Zwar mussten sich Ibba/Stadler im parallel ausgetragenen Doppel gegen die Beck-Brüder mit 1:3 geschlagen geben, doch gerade Stadler präsentierte sich in seinem vorerst letzten Spiel für die TSG in bestechender Form. Die 2:1-Führung besorgten schließlich Baritz/Bauer, indem sie ihre Aufholjagd nach 0:2-Rückstand gegen Kiefer/Mainka krönten. Im Anschluss an Peter Leides Erfolg über Marco Beck zogen Ibba, Hellinger und Stadler in Serie den Kürzeren; Baritz’ Ausgleich zum 4:4 konterte Lindenhofs Kapitän Michael Kiefer in drei ungefährdeten Sätzen gegen Bauer.
Nun war die sich immer besser füllende Halle gefragt und tatsächlich peitschte das Lützelsachsener Publikum mit zahlreichen Ehemaligen, Jugendspielern und weiteren Schaulustigen die Mannschaft unbeirrt nach vorne: Leide behielt im fünften Durchgang gegen Nico Beck hauchdünn die Oberhand, Ibba zwang Marco Beck in die Knie und Hellinger verbuchte in einem Fünfsatz-Krimi gegen Hohenadel mit 11:9 ein unverzichtbares Happy End. Als Stadler daraufhin gegen Lischka das Nachsehen hatte und Baritz gegen Kiefer deutlich unterlag, steuerte das bereits bis dahin mitreißende Spiel beim Zwischenstand von 7:7 auf sein verdientes Finale zu, in dem nichts als zwei Siege die TSG in der Liga halten würden.
Teil 1 der Pflicht erledigte Bauer, der beim 3:0 über Mainka zum richtigen Zeitpunkt sein bestes Tischtennis auspackte. Im anschließenden Schlussdoppel galten Leide/Hellinger gegen die Beck- Brüder nicht zwangsläufig als Favoriten, doch mit einer bewusst offensiv gewählten Strategie, einer Alles-oder-Nichts-Mentalität und einem euphorisierten Publikum im Rücken zwangen die beiden TSG-Dauerbrenner auch ihre letzten Kontrahenten in die Knie und sorgten damit für einen Mix aus überschwänglicher Freude und grenzenloser Erleichterung in ihren Reihen.
Eine von ungeahnten Personalsorgen geprägte Spielzeit fand damit doch noch einen versöhnlichen Abschluss. Und über die Erkenntnis hinaus, auch mit drei Reservespielern durchaus wettbewerbsfähig zu sein, werden insbesondere der abteilungsinterne Zusammenhalt und die ständige Bereitschaft zur Aushilfe in der höherklassigen Mannschaft in Erinnerung bleiben, die die TSG durch die wohl unruhigste Saison seit Jahrzehnten trugen.
Neben den Stammspielern Peter Leide (20 Einsätze, Mannschaftsführer) und Jonathan Hellinger (20) traten 2021/22 Martin Schröder (16), David Baritz (11) Peter Beck (10), Peter Gallenstein (9), Riccardo Ibba, Timo Dremel (je 8), Michael Bauer (7), Alexander Stadler (6), Günter Schröder (3), Rolf Dremel und Gajur Erk (je 1) für die TSG an die Tische, wobei Baritz, Stadler und Bauer „nebenbei“ auch das Rückgrat der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse A bildeten, die einen sehr guten vierten Platz einfahren konnte. Mit Blick auf die kommende Runde wird jedoch mit einigen personellen Änderungen zu rechnen sein, da der pausierende Martin Schröder, der zugunsten der Jugendarbeit verzichtende Alexander Stadler sowie der bereits zur Winterpause ausgeschiedene Timo Dremel vorerst nicht mehr als aktive Spieler zur Verfügung stehen werden.
Fernduell mit TV Viernheim spitzt sich zu / Jugend bleibt ungeschlagen
Fernduell mit TV Viernheim spitzt sich zu / Jugend bleibt ungeschlagen

8:8 im Heimspiel gegen den TTC Weinheim IV,
Entscheidung im Abstiegskampf vertagt
Nun kommt es also doch zum Showdown am letzten Spieltag: Trotz eines hart erkämpften 8:8 im Heimspiel gegen den TTC Weinheim IV, der sich zunächst wie ein Big Point anfühlte, konnten sich die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen noch nicht über den Klassenerhalt in der Bezirksklasse Rhein-Neckar freuen, da ihnen die direkte Konkurrenz vom TV Viernheim mit ihrem 9:7 über den TTV Weinheim-West III nachträglich einen Strich durch die Rechnung machte.
Gegen den ebenfalls noch im Abstiegskampf steckenden TTC gingen die Hausherren in den Eingangsdoppeln durch die Erfolge von Leide/Hellinger und Gallenstein/Beck mit 2:1 in Führung, die Mannschaftsführer Peter Leide gegen Ramon Bäurle souverän ausbaute. Den Weinheimer Anschluss durch Mario Mohr konterten Peter Gallenstein, Jonathan Hellinger und Peter Beck furios, ehe Lennard Schleweis die Gäste durch sein 3:0 über David Baritz auf 3:6 heranbrachte. Als Leide gegen Mohr im Entscheidungssatz hauchdünn die Nase vorn behielt und auch Riccardo Ibba gegen Ramon Bäurle punktete, lagen angesichts des 8:3-Zwischenstandes plötzlich fünf Matchbälle auf Seiten der TSG, der in der Folge jedoch das Spielglück abhanden zu kommen schien. Denn sowohl „die Mitte“ um Gallenstein und Hellinger als auch das hintere Paarkreuz um Beck und Baritz – Letztere jeweils dramatisch mit 10:12 im fünften Satz – zogen in der zweiten Einzelrunde durchweg den Kürzeren. So musste wie schon vor Wochenfrist das Schlussdoppel über den Spielausgang entscheiden und anders als beim 9:7 über den TTV Weinheim-West ließen Leide/Hellinger den Sieg dieses Mal knapp liegen.
Die letzte Möglichkeit auf die womöglich noch fehlenden Punkte bietet sich der TSG am Samstag im Auswärtsspiel bei der bereits sicher abgestiegenen SG Birkenau/Hemsbach II. Ob und wie viele Zähler für den Klassenerhalt notwendig sein werden, hängt jedoch auch vom Resultat des TV Viernheim bei seinem wenige Stunden zuvor angesetzten Auswärtsspiel in Käfertal ab. Nichtsdestotrotz würde ein Lützelsachsener Sieg im vorderen Odenwald den sicheren Ligaverbleib bedeuten.
Zum Schaulaufen der ungeschlagenen Meister baten indessen die TSG-Schüler im Nachholspiel gegen die DJK Käfertal/Vogelstang. Eine Woche nach dem umjubelten Titelgewinn in der U15- Kreisliga spielte das Trio um Julius Hoffner, Jakob Stadler und Rafael Lörinczi befreit auf und kam zu einem ungefährdeten 8:2. Für die Gäste machte Benjamin Noe auf sich aufmerksam, der mit seinen Erfolgen über Stadler und Lörinczi die beiden Mannheimer Ehrenpunkte beisteuerte.